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NATURSCHUTZGEBIET
Durch die Eindeichung der Nordstrander
Bucht 1987 entstand vor Wobbenbüll das größte Naturschutzgebiet
Schleswig-Holsteins, der Beltringharder Koog, mit einer Größe von über
3.200 ha. Das Gebiet entwickelte sich zu einem Brut- und Rastplatz für viele
Vogelarten.
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Der Koog ist in drei große Gebiete
gegliedert:
- Wildniszone,
- Salzwasserlagune,
- extensive Beweidung.
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Jedes dieser Gebiete steht für die Heimat
bestimmter Vogelarten. Im Jahr 2000 wurden hier 6.500 Brutpaare gezählt.
Darunter waren seltene Arten wie Schwarzhalstaucher, Rohrdommel, Brandente,
Knickente, Wachtelkönig, Säbelschnäbler, Seeregenpfeifer, Blaukehlchen oder
Braunkehlchen. Zu großer Zahl brüteten z.B. Feldlerche, Wiesenpieper oder
Rohrammer.
     
(Fotos von Dr.
Petersen-Adresen)
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Seit Sommer 2000 wird der Koog
regelmäßig von Seeadlern zum Jagen angeflogen. Gänse und Enten schmecken
ihnen besonders gut. Mit einem guten Spektiv und etwas Glück bekommen Sie sie
vielleicht zu Gesicht.

In der Saison ist das Holmer Siel im
Seedeich eine Anlaufstelle für Naturinteressierte für technische und
ornithologische Führungen bzw. Vorträge.
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